Mitfahrportale - Beliebteste Mitfahrgelegenheiten mit dem Auto


Beliebte Mitfahrportale im Überblick: Sprit ist teuer, fliegen auch und die Deutsche Bahn sowieso. Was also tun, wenn man Geld sparen möchte? Falls man nicht gerade einen Billigflug oder ein Sparticket ergattert hat, dann sind Mitfahrgelegenheiten eine günstige Alternative. Die findet man in einem der vielen deutschen Mitfahrportale. Hier ein kompakter Überblick für euch.

Beliebte Mitfahrportale im Überblick

BesserMitfahren.de

Beginn: seit April 2013

Fahrten: fast 85.000 Angebote 

Mitglieder: 90.000

Kosten: Kostenlos

Anmeldung: Nein

Warum sind wir am besten? Das meint bessermitfahren.de:

"Kostenlos: Als beste gemeinnützige Alternative zu anderen Wettbewerbern befreien wir Euch von kommerzieller Abzocke und Werbung. Gebühren zahlen für das Anbieten und Finden von Mitfahrgelegenheiten wird es bei uns nicht geben. BesserMitfahren.de soll für FahrerInnen und MitfahrerInnen für alle Zeit kostenlos sein! Die Autonomie aller NutzerInnen ist unser Grundsatz.

Einfach: Keine Registrierung, keine Bestätigungsvorschriften, keine Fristen, keine Bonitätsprüfung. Anfragen zu eingetragenen Fahrten können wie gewohnt schnell telefonisch, per SMS oder Mail geklärt werden. Wir organisieren BesserMitfahren.de absolut einfach, damit FahrerInnen und MitfahrerInnen spontan und unkompliziert zusammenfinden.

Jederzeit: Für den Zugriff auf BesserMitfahren.de genügt ein kurzer Weg ins Internet-Café, ein Rechner zuhause, ein Tablet oder ein Smartphone für unterwegs. Die Installation einer App ist überflüssig. Mit uns findet ihr FahrerInnen und MitfahrerInnen - kostenlos, einfach, jederzeit und überall."


BlaBlaCar – Die gebührenfreie Mitfahr-Community

Online seit: in Deutschland seit 8. April 2013

Fahrten: 600.000 Fahren pro Monat

Mitglieder: mehr als drei Millionen Mitglieder

Kosten: kostenlos

Anmeldung: Registrierung oder via Facebook 

Warum sind wir am besten? Das meint BlaBlaCar:

„Bei uns liegt der Fokus klar auf dem Community-Gedanken. Wir sind mehr als nur ein Portal, mit dem man schnell und günstig von A nach B kommt. Mitfahren ist eben auch immer ein soziologischer Mikrokosmos, wo sich vorher Unbekannte für einen gewissen Zeitraum auf engstem Raum begegnen. Daher kann man bei BlaBlaCar aussagekräftige Profile anlegen, wo neben Musikvorlieben auch noch Präferenzen zu den Themen Haustiermitnahme, Rauchen und Gesprächsfreudigkeit angegeben werden können.

Apropos Gesprächsfreudigkeit: Bei uns gibt es den "Bla-Faktor", soll heißen man gibt an, ob man "Bla", "BlaBla", oder "BlaBlaBla" ist. So weiß man von vornherein, mit wem man sich das Auto teilen wird. Kurzum: Wir sind das soziale Netzwerk für die Straße. Umfragen unter unseren Mitgliedern bestätigen uns in dem Ansatz, dass mit unserer Webseite viel Unsicherheit und Unzuverlässigkeit dem Thema Mitfahrern genommen wird. Außerdem ist unsere Seite im Vergleich zu denen der Konkurrenz sicherer (siehe dazu unten) und einfacher zu bedienen."


Drive2day

Online seit: 1998

Fahrten: 3 Millionen Fahrten

Mitglieder: über 2 Millionen

Kosten: kostenlos

Anmeldung: Nur für Fahrer, Für eine Kontaktaufnahme zu Fahrern via Nachricht müssen auch Mitfahrer sich registrieren

Warum sind wir am besten? Das meint Drive2day:

"Unsere Mitglieder schätzen an Drive2day.de insbesondere die benutzerfreundliche Bedienung und die Ausgereiftheit der Plattform. Drive2day ist die älteste Online Mitfahrzentralen im Internet und ist unabhängig. Das ist, was viele Nutzer sich jetzt wünschen, wo viele Mitfahrzentralen kommerziell werden und neue Teilnehmer zu klein sind. Unsere Webseite ähnelt vom Aufbau stark dem Marktführer www.mitfahrgelegenheit.de, was Drive2day zu Gute kommt. Denn die Nutzer die von MFG zu Drive2day wechseln, kommen gut mit unserer Webseite zu recht.

Besonders an Drive2day ist auch, dass ca. 300 Städte und Gemeinden das Projekt seit seit vielen Jahren unterstützen, weil die Einrichtung und der Betrieb kostenlos ist - im Gegensatz zur Konkurrenz. Drive2day bietet Städten und gemeinden die Mögichkeit, unentgeltlich ein Online-Pendlernetzwerk auf ihrem Stadtportal einzurichten. Über dieses können Berufspendler und Fernreisende Fahrgemeinschaften bilden, um gemeinsam kostengünstiger mit dem Auto zu ihrem Reiseziel zu gelangen. Städte und Gemeinden nutzen das Online-Pendlernetzwerk, da es sowohl für die Bürger als auch für sie als Betreiber unentgeltlich ist und alle Ortschaften sowie Postleitzahlen Deutschlands abdeckt. Der Arbeitsaufwand für die Einrichtung ist ausserdem sehr gering."


Fahrgemeinschaft.de

Online seit: 2007

Fahrten: 250.000 im Monat

Mitglieder: über 125.000

Kosten: kostenlos

Anmeldung: nur für Fahrtanbieter. Für Suchende ist keine zwingende Registrierung notwendig um Kontaktinformationen zu Fahrer zu erhalten.


Flinc.org

Online seit: Juli 2011

Fahrten: 500.000 Angebote / Monat in Deutschland

Mitglieder: Über 150.000

Kosten: Keine

Anmeldung: Ja (Vorname, Nachname, Mailadresse, PW)

Warum sind wir toll? Das meint flinc.org:

„Automatische Benachrichtigung von Fahrer und Mitfahrer (SMS, Push, E-Mail), Integration in Navigatiossysteme (Bosch / Navigon), adressgenaue Teilstreckenvermittlung, schicke Apps und eine schicke Webseite. Auch wenn wir immer mehr längere Strecken vermitteln, werden wir immernoch viel auf kurzen Strecken (Arbeitsweg) genutzt. Neben der Integration in Navigationssysteme sind wir auch in DriveNow Carsharing Fahrzeugen verfügbar."


mitfahrgelegenheit.de

Online seit: 2001

Fahrten: mehr als 900.000 Angebote

Mitglieder: etwa 4,7 Millionen registriere Nutzer

Kosten: Fahrer: Es wird eine Vermittlungsgebühr von 11 Prozent des Fahrpreises erhoben. Mitfahrer haben keine Extra-Kosten, allerdings ist es wahrscheinlich, dass diese 11 Prozent vom Fahrer auf den Fahrtpreis draufgeschlagen wird. 

Anmeldung: Registrierung oder via Facebook

Warum sind wir am besten? Das meint mitfahrgelegenheit.de:

„Wir haben einfach das beste Produkt und bieten am meisten Sicherheit und Verbindlichkeit, weil bei uns sowohl Fahrer als auch Mitfahrer registriert sind. Durch unser Buchungssystem schaffen wir es, echte Bewertungen und Profile aufzubauen, die Fahrern und Mitfahrern helfen, schon vor der Fahrt zu wissen, mit wem sie fahren. 

Außerdem bieten wir, mit mehr als 900.000 Angeboten die jederzeit auf unserer Plattform zu finden sind, die höchste Streckenabdeckung von allen Portalen in Europa. Unsere App ist eine der beliebtesten Apps für Reisende und wurde bereits mehr als 1 Million mal runtergeladen.  Zudem bieten wir so nützliche Features wie Onlinezahlung oder auch die Bezahlgarantie für Fahrer. Auch das praktische Mitfahr-Ticket ist sehr beliebt, da man als Fahrer und Mitfahrer so alle Informationen auf einen Blick hat.“


Mitfahrzentrale

Online seit: 1998

Fahrten: 120.000

Mitglieder: mehr als 700.000

Kosten: kostenlose normale Mitgliedschaft, kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft: erlaubt die Einsicht in Telefonnummern der Inserenten;  Monatsabo 2,99 Euro mtl. / Jahresabo 19,99 Euro mtl.

Anmeldung: notwendig 

Mitfahrportale Überblick

Ablauf, Kosten und Gefahren

Am Wochenende mal eben von Köln nach Berlin oder von München nach Hamburg zu fahren – das ist heutzutage kein Problem. Wer bequem mit der Bahn fahren möchte, der muss ordentlich ins Portemonnaie greifen. Die günstige Alternative: Mitfahrgelegenheiten. Hier stellen wir euch die derzeitig beliebtesten Mitfahrportale BlaBlaCar und mitfahrgelegenheit.de vor und verraten euch von welchen Fahrten ihr euch fernhalten solltet.

Von A nach B zu kommen wird immer teurer. Die Bahn nimmt hohe Preise und auch die Spritkosten steigen kontinuierlich. Mitfahrportale sind gerade deshalb voll im Trend. Der Vorteil: Spritkosten teilen und sparen!

Mitfahrgelegenheit.de – Wie es begann…

Es war einmal eine Fernbeziehung… Der Gründer von Mitfahrgelegenheit führte im Studium eine Fernbeziehung und musste viel reisen. Also suchte er immer nach der günstigsten Möglichkeit - am besten auch noch umweltschonend und nette Leute kennenlernen. Die gab’s allerdings nicht. Eine Lösung musste her und so entstand das Portal. www.mitfahrgelegenheit.de.

Aus der Idee wird ein Erfolgsportal

Mitfahrgelegenheit.de ist das größte deutsche Mitfahrnetzwerk. 4,7 Millionen Nutzer haben sich registriert, es gibt über 900.000 Angebote und monatlich kommen 1,3 Millionen Menschen durch das Portal an ihre Wunschorte. Man kommt fast überallhin – Mitfahrgelegenheit.de hat die höchste Streckenabdeckung von allen Portalen in Europa.

Mitfahrgelegenheit.de kostet jetzt. Nutzer sind enttäuscht

JetztMittlerweile sind viele User jedoch vom renommierten Mitfahrportal enttäuscht. Die Seite möchte mehr Geld verdienen. Das Portal finanziert sich nicht mehr nur aus Werbung – nein, für jede zustande gekommene Fahrgemeinschaft müssen die Fahrer 11 % des Fahrpreises zahlen. Dementsprechend steigen natürlich auch die Fahrpreise für Mitfahrer, die dementsprechend empört sind.

Wie User die Gebühren umgehen

Drei Fahrten von Köln nach Berlin haben wir gebucht. Schon nach wenigen Minuten klingelte das Telefon: „Hi, ich hab gerade gesehen, dass du eine Fahrt bei mir gebucht hast. Ich wollte dir vorschlagen, dass ich die Fahrt storniere und wir sparen uns die 11%, die die von Mitfahrgelegenheit bekommen.“ Bei allen gebuchten Fahrten lief das so ab. Die treuen User haben kein Verständnis plötzlich Geld für einen Service zahlen zu müssen, den sie jahrelang kostenlos nutzen konnten.

BlaBlaCar – kommt voll in Fahrt

Das Portal BlaBlaCar ist im Moment sehr gefragt und profitiert sicherlich von den enttäuschten Nutzern von mitfahrgelegenheit.de. Im April 2013 ist das Portal an den Start gegangen und zwar mit Erfolg: Mehr als drei Millionen Mitglieder sind bereits registriert und können europaweit über 600.000 Fahrten nutzen. Der Vorteil hier: Es ist kostenlos und Fahrer wie auch Mitfahrer können direkt via Nachricht kontaktiert werden. Das gefällt.

Es handelt sich dabei um eine Mischung aus Mitfahrportal und sozialem Netzwerk. Die Nutzer können eigene Profile erstellen, so weiß man schon im Voraus etwas über Fahrer oder Mitfahrer. Wie lange das Portal noch kostenlos bleibt, das weiß keiner. Entstanden ist BlaBlaCar nämlich in Frankreich und auch dort kosten die Fahrten mittlerweile.

Organisierte Fahren – in allen Portalen ein Problem

Einen gemeinsamen Gegner haben die Mitfahrnetzwerke alle: Den Fahrer, der mit seinen Fahrten viel Geld verdienen möchte. Beliebte Strecken, wie z.B. von Köln nach Paris oder von Berlin nach Brüssel, werden von organisierten Bulli-Trupps abgefahren. Die verdienen ihr Geld durch ihre Mitfahrer. Täglich fahren sie von einem Ort zum anderen und sind nicht selten mehr als zwölf Stunden unterwegs. Wo Fernfahrer schon längst hätten Pause machen müssen, sind diese Fahrer noch immer am Steuer. Und zwar mit dem Handy in der Hand – ständig am telefonieren und simsen, um schon während der Fahrt den nächsten Mitfahrer zu gewinnen.

Volles Auto, wenig Beinfreiheit, schlechtes Klima

Diejenigen, die im organisierten Bulli landen, kommen ihrem fremden Sitznachbarn oft näher als sie eigentlich wollen. Die Autos werden vollgepackt – mit Menschen und Gepäck. Da wird auch gerne mal ein Mitfahrer mehr mitgenommen als erlaubt. Bezahlt wird meist im Voraus. Wer nicht spurt, wird mit Nachdruck darauf hingewiesen.

Der Kampf gegen die organisierten Fahrten

Diese Fahrten sind in allen Portalen natürlich geschäftsschädigend. Mitfahrgelegenheit.de und BlabBlaCar haben den Kampf aufgenommen. Community-Manager Christian Schiller verrät, wie BlablaCar dagegen angeht: „Auch unser Portal bleibt zwar nicht verschont von diesen Anbietern, aber wir haben im Vergleich zu unseren Konkurrenten mehrere Sicherungssysteme eingeführt, die diesen Anbietern das Leben erschweren bzw. es ihnen unmöglich macht, auf unserer Webseite zu inserieren.“

Mit Maßnahmen wie Anmeldepflicht, Verifizierung von Handynummern und E-Mail-Adressen, Überprüfung der Fahrtenbeschreibung und gegenseitigen Bewertungen von Nutzern sollen organisierte Fahrten keine Chance auf Inserate haben.

Wie ihr solche Fahrten erkennt...

Die Inserate sind meist in gebrochenem Deutsch verfasst – und sehr nüchtern. Kein „Ich freue mich auf deinen Anruf“ oder sonstiges. Habt ihr es im Inserat nicht erkannt, könnt ihr es spätestens im SMS-Verkehr aufdecken. Die Fahrer sind gut organisiert und jeder Platz muss vergeben werden. Deshalb wird meist einen Tag vor der Fahrt nochmal nachgehakt, ob du jetzt wirklich dabei bist. Spätestens, wenn ihr vorm Großraum-Bulli steht, könnt ihr euch sicher sein: „Verdammt, ich hab' die falsche Fahrt erwischt.“


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